Rathaus und Politik der Gemeinde Weilmünster

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Aulenhausen

Der Ortsteil Aulenhausen liegt etwa 4 km westlich der Kerngemeinde Weilmünster. Die erste urkundliche Erwähnung finden wir in einer Urkunde vom 2. Juli 1333. Ein Ritter­ge­schlecht von Aulenhausen ist in späteren Urkunden nicht mehr belegt. Eine weitere urkundliche Erwähnung finden wir in einem Vertrag von 1541 worin Anna Scheuernschloß, die Witwe von Melchior von Schwalbach, dem Grafen Philipp III. von Nassau-Saarbrücken ihren Hof zu Aulenhausen überlässt. In späteren Urkunden werden mehrmals Hofgüter zu Aulenhausen genannt. Der Ursprung dieser Höfe zu Aulenhausen dürfte noch einige Hundert Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung zurückliegen.

Aulenhausen erlebte im 16. Jahrhundert in Folge des steigenden Erzbedarfes und des dadurch florierenden Bergbaues einen bedeutenden Aufschwung. Durch diese Entwicklung bildete sich vor dem 30jährigen Krieg aus den beiden Höfen ein kleines Dorf mit 7 Häusern und ebenso vielen Haushaltungen. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der benachbarten Bergwerke lebten etwa hundert Jahre später bereits 24 Familien in Aulenhausen.

Etwa um 1700 besitzt der Ort Aulenhausen bereits eine eigene Schule.

Schreibweise des Ortsnamens: 1333: Ulinhusen; 1565: Ulnhusen; 1650: Ohlenhausen; 1740: Ahlenhausen.

Haushaltungen 1630: 7

Ehemalige Bürgermeister Aulenhausen:

Name

Vorname

von

bis

Erbe Philipp Ludwig 1867 1868
Albishausen Philipp 1868 1876
Müller Philipp 1876 1892
Müller Philipp Wilhelm 1892 1908
Müller Heinrich August 1908 1934
Schamp Walter 1934 1938
Stahl Albert 1938 1941
Lommel Adam 1941 1951
Erbe Otto 1952 1971