Rathaus der Gemeinde Weilmünster
Ortsteile Marktflecken Weilmünster
Weilmünster verfügt über insgesamt 12 Ortsteile mit ca. 9.500 Einwohnern. Die Ortsteile verteilen sich auf eine Fläche von ca. 77, 5 qkm.
Bereits zum 1. April 1950 wurde Audenschmiede in den Marktflecken Weilmünster eingemeindet. Im Zuge der Gebietsreform 1970/1971 kamen alle restlichen Ortsteile hinzu.
Aulenhausen
Der Ortsteil Aulenhausen liegt etwa 4 km westlich der Kerngemeinde Weilmünster. Die erste urkundliche Erwähnung finden wir in einer Urkunde vom 2. Juli 1333. Ein Rittergeschlecht von Aulenhausen ist in späteren Urkunden nicht mehr belegt.
Dietenhausen
Der Ortsteil Dietenhausen liegt etwa 340 m hoch und 3 km östlich von der Kerngemeinde Weilmünster. Der Ort wird 1301 erstmals urkundlich erwähnt. Diese fränkische Siedlung war jedoch zweifellos viel älter, denn in den Tagen Karls des Großen
Ernsthausen
Die älteste urkundlich bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahre 1301. Man kann jedoch davon ausgehen, dass der Ort Ernsthausen schon einige Jahrhunderte früher bestanden hat. Der Oberlieferung nach ist das alte Ernsthausen zum Schutz vor
Essershausen
Der Ort Essershausen wird erstmals im Jahre 1233 als sogenannter Reichsrittersitz urkundlich erwähnt. Dieser Rittersitz war ein durch Wassergräben gesichertes Gehöft mitten im Tal. Die Spuren des Wassergrabens und Reste der Baulichkeiten sind
Laimbach
Der Ortsteil Laimbach liegt versteckt in einem Seitental der Weil, etwa 5 km nordwestlich von Weilmünster. Das Dorf wurde urkundlich im Jahre 1299 zum ersten Male erwähnt, ist jedoch mit größter Wahrscheinlichkeit bereits um 1200 entstanden.
Langenbach
Abseits der Straße des Weiltals, ca. 2 km über Audenschmiede hinaus, liegt das Dorf Langenbach. Durch ein seitwärts der Weil liegendes Wiesental, führt die Straße zum Ort. Die Bewohner gehörten seit jeher größtenteils dem Bauernberuf an.
Laubuseschbach
Im Jahre 893 schenkt der Karolingerkönig Arnulf dem Kloster St. Maximin in Trier Teile seiner Besitzungen. Als vier Jahre später dessen Sohn Zwentibold diese Schenkung bestätigt, wird in einer ausführlichen Aufstellung auch Ascapahc
Lützendorf
Lützendorf liegt am rechten Berghang des Weiltals, ungefähr 1 km unterhalb der Kerngemeinde Weilmünster. Das Dorf wird urkundlich zuerst 1234 erwähnt. Den Hauptteil des Ortes bildet ein Hof, der dem Stift in Dietkirchen gehörte. 1620 waren dort
Möttau
Im Codex Eberhardi (Urkundenbuch des Klosters Fulda) ist eine Schenkungsurkunde aufgeführt, die zwischen 779 und 802 ausgestellt sein muss. „Friederich schenkt dem heiligen Bonifatius (Kloster Fulda) einen Platz und Wald im Landgut Mitie
Rohnstadt
Der Ort Rohnstadt, einer der kleinsten in der Großgemeinde Weilmünster, liegt ca. 3 km von der Kerngemeinde entfernt, eingebettet in einer Hochmulde in der Nähe des Hünerküppels, der mit seinen 369 m die höchste Erhebung dieser Gegend
Weilmünster
Der Marktflecken Weilmünster liegt in einem der schönsten Seitentäler der Lahn, in dem von Naturschönheiten reichen Weiltal. Er zählt als größte Siedlung des Weiltales zu den ältesten Orten Nassaus. Zwar wird er unter seinem heutigen
Weilmünster-Audenschmiede (kein eigenständiger OT)
Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1421. Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken verleiht dem Waldschmied Otto von Weilmünster die Waldschmiede zu Weilmünster. Nach einem Revers des Chlais Ude und seiner Frau Meckel für den Grafen Philipp von
Wolfenhausen
Wolfenhausen liegt ca. 7 km südwestlich der Kerngemeinde Weilmünster. Der Ort wurde bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1194 erstmals erwähnt, zwar als zum Kirchspiel Münster gehörig. Angenommen wird, dass das Dorf bereits einige